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Obleute & Kustoden seit der Gründung des Musealvereins am 18. März 1905

Der Beschluss zur Gründung des Musealvereins wurde am 18. März 1905 von 20 Waidhofner Bürgern im Gasthaus Inführ gefasst. Nachdem die Statuten genehmigt wurden, erfolgte am 26. Juni die offizielle Gründung des Vereins mit der Präsentation des ersten Vorstandes Eduard Nosko und seines Stellvertreters Großauer. Prof. Josef Forsthuber leitete das Museum als Kustos.

 

Die aktuellen Vorstandsmitglieder sind:

  • Obfrau: Maria Gumpinger
  • Obfraustellvertreter: Petra Müller

  • Schriftführer: Lukas Grossberger
  • Schriftführerstv.: Claudia Hanf-Effenberger

  • Kassier: Max Lugmeyr
  • Kassierstv.: Inge Janda

  • Kustodin: Claudia Hanf-Effenberger
  • Kustodin-Stv.: Petra Müller

  • Beiräte: Gisela Settele, Brigitte Parsch

 

Obleute seit der Gründung des Musealvereins:

nosko-1.jpga1905 – 1912: Eduard Nosko (1861 – 1912)

Er war einer der Gründerväter des Musealverein, Sparkassenbeamter & Wegwart des Verschönerungsvereins und im Turnerbund & Männergesangsverein aktiv.

 

 

102 MV HWY 438 Forsthuber1912 – 1924: Prof. Josef Forsthuber (1864 – 1918)

Er unterrichtete an der Landes- Oberrealschule Kunsterziehung, Mathematik & Darstellende Geometrie. Er war Kustos, Künstler, interessierte sich für Stadtbildpflege und rettete vieles in die neue Zeit hinüber.

 

 

prof. Schneider.jpga1914 – 1921: Prof. Karl Schneider (1862 – 1921)

Er war Schriftführer und Prof. für Französisch an der Realschule und hatte das Urkundenmaterial des Archivs gesichtet und geordnet.

 

1921 – 1937: Dr. Georg Riegelhofer (1864 – 1937) war seit 1909 Notar in Waidhofen & Bürgermeister. Als Konservator des Bundesdenkmalamtes trat er für die Erhaltung des Stadtbildes ein.

 

Nemecek.jpga1937 – 1948: Prof. Reinhold Nemecek (1889 – 1969)

Ein Mittelschulprofessor, motivierte seine Mitarbeiter trotz knapper Geldmittel.

 

 

103 MV Landlinger1948 – 1959: Prälat Dr. Johannes Landlinger (1892 – 1970)

Er war Ehrenbürger der Stadt und seit 1944 Stadtpfarrer von Waidhofen.

 

 

104 MV Bieber HWY 10382a1959 – 1966: Lothar Bieber (1895 – 1984)

Er entstammte der Bürgerfamilie Freysmuth und war mit den Sensenhammerwerksbesitzern Reichenauer von Reichenau verwandt. Der Postbedienstete war Korrespondent des Bundesdenkmalamtes und konnte sich als Mitglied des Stadtbaubeirates als Stadtbildpfleger betätigen und setzte sich für das gewachsene Stadt- und Landschaftsbild ein.                                                                   Während seiner Obmannschaft kam es zu Umbauarbeiten im Museum und zur Neugestaltung der Schauräume. Bieber verfasste einen Museumsführer und viele historische Beiträge in den Heimatblättern.

 

 

Gumpinger.jpg1966 – 1980: Der HTL- Lehrer Dr. Franz Gumpinger (1936 – 1980)

Er war ehrenamtlicher Leiter des Stadtarchivs. Auf seine Initiative wurden die „Waidhofner Heimatblätter“ gegründet.  Als  Mitglied des Gemeinderates & Obmann des Kultur- und Fremdenverkehrsausschusses setzte er sich für den Erhalt der Kulturgüter und Stadtbildpflege ein.

 

 

Almer.jpga1980 – 1997: Friedrich Almer (* 1923),

Ein gebürtiger Waidhofner, hielt die Veränderungen des Stadtbildes fest, woraus die in den Heimatblättern veröffentlichte Serie „Bilddokumente unserer Heimat“ entstand. In seine Amtszeit fielen der Ausbau der Museumsräume und der Beginn der digitalen Inventarisierung der Museumsobjekte, die Schenkung der Spielzeugsammlung Prof. Karl Wilhelms, die Rettung des Pocksteineraltars und die Errichtung des Schaumodells.

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Wichtig waren ihm Brauchtumspflege, Bewahren und Dokumentieren. Er gehört zu den Gründungsvätern der NÖ Eisenstraße & wurde mehrmals vom Land NÖ ausgezeichnet.

 

 

Giesela1a  April 1998 – 2007: Gisela Settele (*1939)

Sie unterrichtete in der Fachschule Unterleiten und an der Waidhofner Mittelschule als Vertragslehrerin.                                                                                                                                     In ihre Amtszeit fallen die erfolgreichen Sonderausstellungen zu den Themen

06 Zeitreisen
„Zeitreisen“

 

HP Stadt der Türme 1999„Stadt der Türme“ an verschiedenen Standorten unter Einbeziehung der Türme

 

Eröffnung der Waidhofner Wasserwelt“ im Heimatmuseum und weitere erfolgreiche Ausstellungen im Heimatmuseum, darunter die Ausstellung „Waidhofen/Ybbs im Biedermeier“. Aus der Aktion „Museum aktiv“ ging ein zum Thema passender Stadtrundgang hervor. Die von der Firma Forster gespendeten Schilder, die an verschiedenen Stellen in der Stadt Ereignisse mit eben diesen Orten verbinden, hängen heute noch!

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Neues Logo des Musealvereins, entworfen von Christian Stummer

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Sie machte es sich zum Ziel ein lebendiges, erlebnisorientiertes Museum zu schaffen, dazu gehörte auch ein Vermehrtes Eingehen auf die Wünsche der Museumsbesucher, vor allem der Kinder. Es wurden immer wieder Sonderausstellungen und 2001 die Neue Ausstellung „Waidhofner Wasserwelt“ gestaltet.

Obfrau Stellvertreter waren Inge Janda & Alfred Lichtenschopf

Kustos Edelmayer

Kassier Max Lugmeyer

Schriftleiter Anger

 

Kustoden

1905 – 1914: Prof. Josef Forsthuber (1864 – 1981)

1914 – 1928: Dr. Moritz Paul (1867 – 1932)

 

106 ad Obleute Karl Friess HWY 103591928 – 1938:  Karl Friess (1866 – 1944)

Der Sparkassendirektor war auch einer der Gründer des Museums und Ehrenmitglied verschiedener Vereine.

 

1938 – 1949: Hans Hörmann (1883 – 1957)

Der Elektromeister kam durch Vermittlung Rothschilds nach Waidhofen und setzte sich für die Rettung von Schaustücken vor der Zerstörung oder „Entsorgung“ in die Ybbs durch russische Besatzungssoldaten ein. Die Objekte mussten an verschiedene Orte ausgelagert werden. Hörmann hat das  Museum nach dem Krieg neu geordnet und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

 

1950 – 1962: Otto Hierhammer (1892 – 1975)

Der Sohn des Gastwirtspaares Josef & Anna vom Goldenen Pflug – heute Raika- Gebäude, entzifferte Teile der Ratsprotokolle und publizierte Stadtgeschichten im „Ybbsboten“ und Sonderdrucken des „Vereins für Volkskunde“. Mit seinem zweibändigen Werk „Vergangenes Waidhofen“ brachte er eine umfassende und reich bebilderte Stadtgeschichte heraus.

 

1962 – 1998: Othmar Gampus (1927 – 2001)

Als gelernter Schlosser setzte er sein handwerkliches Geschick und seine Fertigkeiten in Kunstschmieden und Malen bei der  Restaurierung von Museumsobjekten ein.

 

 

107 Franz als Nawä1998 – ?: Franz Edelmayer (1938 – 2015)

Er leitete 25 Jahre das Wasserwerk in Waidhofen. Anschliessend widmete er sich der Malerei und war vielen als Stadtführer & Nachtwächter bekannt.

 

Begebenheiten:

 

Ehrung der Vorstandsmitglieder Dir. Rudolf Menzinger (Rechnungsprüfung) und StR Ing. Anton Rauscher (12 Jahre Schriftführer)

Gisela Settele, Hopf & Zankl fleißig beim Inventarisieren (HB 1993)

1993 Kustos Gampus & Almer werden geehrt

1994 Museumsabende mit steigender Teilnehmerzahl

Buchveröffentlichungen von Vereinsmitgliedern. Bertl Sonnleitner „Walcherberg“ & Almer „Waidhofen an de Ybbs in alten Ansichen“.

Depot in Ybbsitzerstraße verlegt

1995 wurde Gerald Lammerhuber für ein Jahr zwecks Inventarisierung (nur Eingabe) aufgenommen. Bei der Erfassung der Objekte halfen: Obmann Almer, Kustos Gampos, Frau Vorderdörfler, Dr. Hopf & Dir. Muttenthaler.

1995 wurden die Ergebnisse der Forschungstätigkeit innerhalb des Vereins erstmalig in verschiedenen Aufsätzen in den Heimatblättern abgedruckt.

Vortrag von Dr. Alfred Lichtenschopf Vortrag über Ignaz Oberratter (& Aufsatz im Heft HB 1996 S. 49) Verzeichnis über die Waidhofner Krippen und deren Krippenbauer wurde aufgelegt. Es gab auch wieder Spenden.

Ein Teil wurde aufs IMDAS- Programm umgespielt & weitere Aufnahmen – über 5000 Inventarnummern erfasst.

Wiesner, der seit 16 Jahren (Jg. 6 – 21) Schriftleiter war, legte sein Amt zurück. 85. Geburtstag. Nachfolger ist Mag. Wolfgang Anger

Seit 1997 – Ende 1998 Petra Stattmann als Kraft für Museumsarbeit („Lehrerbörse“)

Wassrschaden. Mitgliedsbeitrag S 250

Oktober 1997 Umbau im Erdgeschoß, Ehrungen für Gampus & Wiesner

+ Gerta Öller, testamentarische Verfügung Gegenstände von Prof. Fritz Öller geschenkt

 

 

Oktober 1997 Umbau im Erdgeschoß,

Neugestaltung des Stadtturms.

 

 

 

 

Quelle: Bezirksbibliothek/ Festschrift 100 Jahre Musealverein 2005